in Österreich und weltweit

Weltweit werden in der Wirtschaft nach wie vor Menschenrechte missachtet – mit immensen Auswirkungen auf allen Kontinenten und den entsprechenden Fluchtbewegungen. In Österreich hat in den letzten Jahren die Generation Praktikum, – zT akademisch bestens ausgebildete junge Menschen -, die Erfahrung der Ausbeutung machen müssen. Die Auswirkungen sind in Branchen wie PR-Agenturen und Journalismus sehr weitreichend, denn durch Lohndumping fallen sowohl jüngere als auch ältere ArbeitnehmerInnen zunehmend aus dem System. Wir sind daher auch in Europa wieder gesamtgesellschaftlich aufgerufen, unsere Rechte als ArbeitnehmerInnen gemeinsam einzufordern.

WERTEMANUFAKTUR – Corona Kampagne  (© 2020 Wertemanufaktur)

Die Verletzung grundlegender Arbeitsstandards und Menschenrechte in Entwicklungs- und Schwellenländern durch transnationale Unternehmen ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Thema der Menschenrechtsdiskussion geworden. Das grundsätzliche Problem liegt darin, dass viele Industrie-Staaten, in welchen die transnationalen Konzerne ihren Sitz haben, zwar generell ihre rechtliche Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte anerkennen, jedoch immer wieder auf die Unmöglichkeit verweisen, die Menschenrechte auch durchzusetzen: Sei es dadurch die Tätigkeit “ihrer” Konzerne auch außerhalb des eigenen Staatsgebietes durchzusetzen, sei es dadurch die gesamte Zulieferkette zu überwachen. Mehr dazu bei Arbeiterkammer Österreich oder gleich den EU-Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema Menschenrechte downloaden.

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