Blogs sind beliebte Recherchemittel für Journalismus

Nachdem sich der europäische Journalismus aktuell ein wenig zu Grabe trägt – aus unserer Sicht zu furchtsam -, bringt das Pressesprecher-Portal “good news” für alle BloggerInnen.

Print- und Magazin-Journalismus etc. erleben spätestens seit der Jahrtausend-Wende große – weil auch angstmachende – Veränderungen in ihren Redaktionen und in (manch geschützter) Gesellschaft. Viele Journale, Medienmacher, Redakteure und Fotografen aus den 80er/90er Jahren haben profitiert, wie es keine Generation nach ihnen wird. Wir haben dies gut beobachten können. Dass dies nicht so weitergehen kann, konnte sich jeder denkende Mensch ausrechnen.

Dass nun nächste Generationen ihre Regeln machen werden – auch mal weg von der geerbten Funktion oder vom erkauften Job, weg von Systemen, die zu wenige fördern und hin zu Transparenz, Demokratieverständnis und Information für alle :-), macht Freude!

Link http://www.pressesprecher.com/nachrichten/weblogs-sind-ein-beliebtes-recherchemittel-von-journalisten-9687

#ktag13 Österreichischer Kommunikationstag

Der Österreichische Kommunikationstag 2013 spielte recht feine Stückerln. Bis auf die Schlussrunde unter dem vor Ort geänderten Titel (von “Kennt…” auf) “Braucht Wahlkampfkommunikation ethische Regeln?”, die je nach Sichtweise eine Ansammlung von Plattitüden oder eine Persiflage der während des Tages gehörten Thematik vermittelte.

Obama Man Marlon Marshall #ktag13PRVA und Quadriga Hochschule Berlin haben einen guten Kongress mit aktueller Thematik organisiert. Die Bandbreite reichte von der Sinnhaftigkeit stählerner Twitter-Debatten über Netzinitiativen wie www.meineabgeordneten.at und www.transparenzgesetz.at als politischen Faktor, “Obama Man” Marlon Marshall, der zugab, in Europa ganz andere Fragen gestellt zu bekommen als in den USA, Grassroots- Projekten und Bürgerbeteiligung bis hin zur erfolgreichenMichael Eisenriegler_meineabgordneten.at Antirauch-Kampagne 2010 in Bayern. Diese wurde von Sebastian Frankenberger sehr ehrlich präsentiert, was (neben der erschreckenden Tatsache, dass er während der Kampagne u.a. mit Ermordung bedroht wurde) manches Urgestein der österreichischen PR-Szene aufgrund des griffig-frechen Campaignings zu Empörung veranlasste.