Egal, welche Religion oder auch gar keine: Wir wünschen entspannte Feiertage und einen gelungenen Jahreswechsel

WMF_Kekserei_xmas2015Ein Kekserl für Albanarthuan und Mittwinter …. Bedeutung von Weihnachten in Europa

Quellenangaben unten

 

 

Im Laufe der Zeit wurden die alten “heidnischen” Feste von den gängigen Religionen übernommen und umbenannt. Um sich verstärkt wieder mit dem Rhythmus und Pulsschlag von Mutter Erde zu verbinden und ihren Wesenheiten gewahr zu werden, werden diese Feste mit schamanischen Ritualen und der Magie der Natur im Feuerschein zelebriert.

21. Dezember Albanarthuan (Mittwinter)

Die Julnacht ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern wir die Rückkehr von Licht und Leben. Jul ist der Geburtstag des Sonnengottes, der Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Der altgermanische Festname Jul (engl. yule, isl. jól) ist ein Mehrzahlwort, denn er bezeichnet sowohl das eigentliche Mittwinterfest als auch die Tage, die mit ihm verbunden sind, d.h. die Zeit bis zum Jahresbeginn. Auch der Name Weihnachten ist heidnisch. Jul ist die weihevolle Nacht, in der Baldur wiedergeboren wird. Der Zweig, der Baldur den Tod brachte, die Mistel, wird zum Heilssymbol. Licht und Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch ein Feuer oder durch viel Kerzenlicht. Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltbaum, der nun erstrahlt. Jul gehört zu den wichtigsten heidnischen Festen. Als Wende des Jahres ist es sogar das wichtigste Fest, an dem alles endet und neu beginnt. Daher werden bei der Julfeier alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet. Haus und Hof werden mit Räucherwerk gereinigt.

Quelle/Text: https://www.wirkendekraft.at/Keltische_Feste/

Weitere weihnachtliche Aufklärung aus dieser QuelleWeihnachtsWienWahn_Dez2015WeihnachtsWienWahn_Dez2015

Weihnacht hat seinen öffentlichen Ausdruck als intimstes Familienfest des Jahres [nebst Ostern] erst in neuerer Zeit WeihnachtsWienWahn_Dez2015erlangt. Der Tannenbaum [Weihnachtsbaum] als zentrales Element breitete sich im 19. Jh. von Deutschland her allmählich in der deutschen Schweiz aus. Zum Fest der Bescherung [Geschenke] wurde Weihnachten erst ab dem späten 19. Jahrhundert. Vorher fand die Beschenkung in katholischen Gebieten vornehmlich am Nikolaustag, am Dreikönigstag und in den reformierten Gebieten mehrheitlich an Neujahr statt. Allerdings gewann der Weihnachtsmann als Gabenbringer in den letzten Jahren wieder an Einfluss. Der Bezug zum Samichlaus [Nikolaus] zeigt aber offensichtlich die Verbindung mit dem urspünglich keltischen Allerseelen [Samain, Samhain, Samonios] … weiterlesen … der Klaus im Wald [Samichlaus].