Abkommen des Europarates zur Gewalt gegen Frauen

Europaratskonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen (Istanbul Konvention)

Am 7. April 2011 verabschiedete das Ministerkomitee des Europarates die Konvention zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt; am 11. Mai 2011 wurde sie in Istanbul  zur Unterzeichnung aufgelegt. Die Europaratskonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen ist am 1. August 2014 in Kraft getreten. Bisher wurde sie von 22 Staaten ratifiziert (Stand: 5. Dezember 2016; der aktuelle Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen findet sich hier).

Ziel und Inhalt der Konvention

Die Konvention verfolgt das Ziel, Opfer vor Gewalt zu schützen und die Straflosigkeit der Täter und Täterinnen zu beendigen. Die äusserst umfangreiche Konvention sieht unter anderem Massnahmen in den Bereichen Prävention, Betreuung und Hilfe, Rechtsschutz und (zivil- und strafrechtliche) Verfahren vor. Ein weiteres Kapitel ist dem Themenbereich Migration und Asyl gewidmet.

Erfasst werden alle Formen von Gewalt gegen Frauen, einschliesslich häuslicher Gewalt, von welcher Frauen unverhältnismässig stark betroffen sind (Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Stalking, physische und psychologische Gewalt und sexuelle Gewalt etc.). Die Mitgliedstaaten werden allerdings dazu ermuntert, die Konvention auf alle Opfer von häuslicher Gewalt anzuwenden, also auch auf Männer und Kinder (Art. 2). Vorbehalte sind nur zu ganz bestimmten Bestimmungen und unter restriktiven Bedingungen zulässig (Art. 78 f.).

Zur Kontrolle der Umsetzung der Konvention in den einzelnen Staaten ist die Einrichtung einer internationalen Gruppe von unabhängigen Expertinnen und Experten – «Group of expert on action against violence against women and domestic violence» (abgekürzt: GREVIO) – vorgesehen.

Weitere Informationen

Quelle: https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarat-abkommen/gewalt-gegen-frauen/

Wirtschaft entdeckt Erfolgsfaktor Gefühl – Soft Skills für härter werdendes Business

B2B-Empathy LOGOWien, 1.Juli 2015. Toleranz, Akzeptanz sind Werte, die in unserer Gesellschaft als wichtig angesehen und – siehe erst kürzlich Song Contest in Wien – gefeiert werden. Diese Werte tatsächlich zu leben, ist jedoch den Menschen nicht in die Wiege gelegt. Das beweisen die großen internationalen Konflikte genauso wie das wechselseitige ‚Wadlbeißen‘ heimischer Politiker, es beginnt im Umgang im Straßenverkehr, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und reicht bis zu Shitstorms in den Sozialen Medien.

Ganz viele dieser Phänomene sind Ängsten geschuldet, den existenziellen, sozialen und individuellen. Und es sind reflexhafte Mechanismen, eben diese Ängste auf andere, auf bestimmte soziale Gruppierungen zu projizieren oder in Schwarz-Weiß-Schemata auszuagieren. In vielen Unternehmen ist vermehrter Druck für viele MitarbeiterInnen spürbar. Das macht Angst und wirkt sich hemmend in der Kreativität und im Aufschließen der Potentiale der MitarbeiterInnen aus. Es gibt jedoch Methoden, dies zu unterbrechen.

Wirtschaftssystem ändert sich weltweit und schnell – eine große Chance
M_Rosenberg_2aK-e1412693261715Wie in unserem Arbeitsleben eine tatsächlich gewaltfreie Haltung und wertschätzender Umgang miteinander trainiert werden kann, weiß der Wiener Unternehmensberater Peter Pressnitz von B2B-Empathy. Der studierte Betriebswirt vereint seine langjährigen Erfahrungen aus Mitarbeit in den Finanzabteilungen großer Unternehmen und als Gewaltfrei-Trainer mit international bewährten Methoden nach Marshall B.Rosenberg (am Foto noch gemeinsam mit P.Pressnitz). So bietet die Wirtschaftskammer Österreich „Empathy4Professionals“ – ein Sinntraining für VielarbeiterInnen“ – ab Januar 2016 an, um ihre MitarbeiterInnen im Anvisieren einer ausgeglichenen Berufs-Lebens-Bilanz zu unterstützen und deren Resilienz zu fördern.

Facilitator für Wertschätzende/Gewaltfreie Kommunikation
Pressnitz zählt Menschen aus jeder Unternehmenshierarchie zu seinen KundInnen. In Seminaren, Trainings vermittelt und motiviert er einfühlsam, wie der Weg vor allem im Berufsleben unter anderem von “recht haben” zum “das Arbeitsleben wunderbar machen” gegangen werden kann. Eigene Gefühle und Bedürfnisse zu beachten und ernst zu nehmen statt auf Interpretationen und Urteile zu vertrauen, bringt blockierten Kommunikationsfluss zwischen Menschen und KollegInnen in Gang. Fehlende Wertschätzung, mangelnde authentische Kommunikation können sich zu immensen Kostenfaktoren entwickeln, die bei innerer Kündigung und Projektverschlechterungen beginnen und bis hin zur Auflösung von Aufsichtsräten samt Markteinbruch/Börsensturz führen können.

Wirtschaftlicher Schaden kann und muss zukünftig vermieden werden
Peter Pressnitz treibt – beständig und unaufgeregt – Wertschätzung als Erfolgs- und damit Kostenfaktor für Unternehmen voran. Wertschätzung und Empathie sind die wahren Trümpfe für echte Win-win-Spiele, so seine Erfahrung. Letztendlich unterstützt die Wertschätzende/Gewaltfreie Kommunikation als zielorientierte Handlungssprache das Äußern konkreter Wünsche und verbindlicher Vereinbarungen. Und nichts ist unter uns Menschen und auf unseren “Marktplätzen” vertrauensfördernder.

Zitat Marshall B. Rosenberg (1934-2015)
Das Spiel, das mir am meisten Spaß bringt, heißt „Das Leben wunderbar machen“. Die meisten Leute spielen „Wer hat Recht“ und sie wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt. „Das Leben wunderbar machen“ können wir auch mit Leuten spielen, die „Wer hat Recht“ gewöhnt sind – niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat.

Infos und Angebote zu Trainings: www.b2b-empathy.at

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