Alte Meister suchen junges Blut

Wien, November 2018

 

Für das generationenübergreifende Theaterprojekt Atychiphobia – Premiere im April 2019 – sucht der Wiener Theaterverein ALTE MEISTER noch Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 18-38 Jahren

Intention/Ziel

Im Spannungsfeld zwischen der Angst, Fehler zu machen und der Notwendigkeit, Fehler zu machen, zu scheitern, um daraus zu lernen oder sich einfach auszuprobieren und eine persönliche Entfaltung oder Entwicklung überhaupt erst möglich zu machen, bewegt sich die Intention des Stücks.

Wann und wie in unserem Leben werden wir reglementiert und in unserem Forscherdrang blockiert? So in der Schule, am Arbeitsplatz und in Beziehungen. Welche Muster und Verhaltensformen nehmen wir dadurch bis ins hohe Alter mit und wie wäre es, wenn wir das über Bord werfen und unsere Ängste durchbrechen?

Persönliches Scheitern

Zum Thema ,,persönliches Scheitern“ werden Szenen entwickelt, die die Generationen im Speziellen betreffen, sowie die Schnittstellen und Gemeinsamkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchten.

Mittels Interviews im Vorfeld wird recherchiert, was ,,scheitern“ für jeden persönlich bedeutet und bildet die Stoffgrundlage: alle Altersgruppen betreffend, Sammlung von biografischem Material, auch von Nichtteilnehmern. Die Ergebnisse werden szenisch und choreografisch umgesetzt.

Das Ziel dieser gemeinsamen Theater-Arbeit ist, eine Collage aus eindrucksstarken Bildern ohne Worte generationsübergreifend zu präsentieren.

Atychiphobia: Angst davor, Fehler zu machen

Außer der Bereitschaft bis zur Premiere im April 2019 mit Begeisterung an der Stückentwicklung und den Proben jeweils Freitags Nachmittag von 16:00-18:00 im Musischen Zentrum in der Josefstadt mitzuwirken, gibt es keine formalen Kriterien wie Ausbildung oder Schauspielerfahrung.

Kontakt: Oliver Gruber & Sandy Tomsits, office@alte-meister.at oder +43 680 14 14 288

ALTE MEISTER – Verein zur Förderung des Generationenübergreifenden Theaters (ZVR 954839981)
A-1080 WIEN, Alser Straße 47 – www.alte-meister-at

Abkommen des Europarates zur Gewalt gegen Frauen

Europaratskonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen (Istanbul Konvention)

Am 7. April 2011 verabschiedete das Ministerkomitee des Europarates die Konvention zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt; am 11. Mai 2011 wurde sie in Istanbul  zur Unterzeichnung aufgelegt. Die Europaratskonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen ist am 1. August 2014 in Kraft getreten. Bisher wurde sie von 22 Staaten ratifiziert (Stand: 5. Dezember 2016; der aktuelle Stand der Unterzeichnungen und Ratifizierungen findet sich hier).

Ziel und Inhalt der Konvention

Die Konvention verfolgt das Ziel, Opfer vor Gewalt zu schützen und die Straflosigkeit der Täter und Täterinnen zu beendigen. Die äusserst umfangreiche Konvention sieht unter anderem Massnahmen in den Bereichen Prävention, Betreuung und Hilfe, Rechtsschutz und (zivil- und strafrechtliche) Verfahren vor. Ein weiteres Kapitel ist dem Themenbereich Migration und Asyl gewidmet.

Erfasst werden alle Formen von Gewalt gegen Frauen, einschliesslich häuslicher Gewalt, von welcher Frauen unverhältnismässig stark betroffen sind (Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Stalking, physische und psychologische Gewalt und sexuelle Gewalt etc.). Die Mitgliedstaaten werden allerdings dazu ermuntert, die Konvention auf alle Opfer von häuslicher Gewalt anzuwenden, also auch auf Männer und Kinder (Art. 2). Vorbehalte sind nur zu ganz bestimmten Bestimmungen und unter restriktiven Bedingungen zulässig (Art. 78 f.).

Zur Kontrolle der Umsetzung der Konvention in den einzelnen Staaten ist die Einrichtung einer internationalen Gruppe von unabhängigen Expertinnen und Experten – «Group of expert on action against violence against women and domestic violence» (abgekürzt: GREVIO) – vorgesehen.

Weitere Informationen

Quelle: https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarat-abkommen/gewalt-gegen-frauen/

Neu-Erscheinung am Buchmarkt: Wert und Würde

Wert und Würde

Eva Maria BachingerMartin Schenk

Über den Wert der Grund- und Menschenrechte in Zeiten ihrer Relativierung.

Seit Eva Maria Bachinger und Martin Schenk ihr Buch “Die Integrationslüge. Antworten in einer hysterisch geführten Auseinandersetzung” publiziert haben, ist viel passiert. Durch die Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten ist die Diskussion hysterischer denn je.

Der “Notstand” wird ausgerufen, die Internetforen gehen schier über vor Hetze und Hass, ein autoritärer Nationalismus rückt ein soziales und demokratisches Europa in die Ferne.

Und je mehr über “unsere” Werte gesprochen wird, desto weniger spielen Menschenrechte eine Rolle. Grund genug für die Autoren, ihrem Buch einen aktuellen Zwischenruf hinzuzufügen.

Bestellungen sowie zitierter Text hier:

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/wert-und-wuerde/978-3-446-25400-8/

Rückenstärkung für Langzeitarbeitslose

Wandolin auf Stelzen Rathausplatz2002_NONupsDas besonders nachhaltige Arbeitsmarkt Projekt “NuP aktiv” – eine essentielle Ermutigung und Überbrückung für Langzeitsarbeitslose aus der Region – wurde bereits in den frühen 2000er Jahren von Kollegin Edith Fojtik für den langjährigen Auftraggeber Niederösterreichische Naturparke NÖNupsRathauspark2002

 

erfunden Die erfolgreiche Akquise der Finanzmittel bei der Niederösterreichischen Landesregierung und dem AMS NÖ machten die langjährige Umsetzung in vielen der 23 Naturpark-Gemeinden NÖs erst möglich.

Die Wiener Zeitung hat nun in einem feinen Bericht den nachhaltigen Erfolg gewürdigt. Wir freuen uns.

Mehr im Bericht: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/841202_Das-Bestewas-mir-passieren-konnte.html